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Öffentlichkeitsarbeit

Karin Wünscher
 

Tel. 030/4 75 17-209

Tel. 030/4 75 17-0

Maria Heimsuchung Caritas-Klinik Pankow bietet Patienten und Besuchern das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Programm.

Kunstausstellungen im Foyer  

.Stadtlandschaften
Berlin-Weissensee 2004

Christine Falk
Malerei
Stadtlandschaften Pankow-Weißensee

3.1.2012 bis 9.4.2012

Die Bilder „Stadtlandschaften“ von Christine Falk zeichnen sich durch eine klare Konturierung, kontrastreiche Flächenaufteilung und eine auffällige Formenstrenge aus und beziehen sich auf das Lebensumfeld der Künstlerin.

Dem Dreiklang Form, Inhalt und Farbe misst Christine Falk sehr großes Gewicht bei, und wir können gespannt sein, wie Bilder der „ausstellungserfahrenen“ Künstlerin aufgenommen werden.

Ausstellung medizinhistorischer Geräte

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Im Foyer ist nun die historische Medizin-Geräte-Ausstellung wieder neu aufgebaut, die aufgrund der Baumaßnahmen unterbrochen worden war.

Frau Dr. Reinecke und Herr Dr. Baumgardt säuberten alle Exponate und präsentierten sie in neuer Zusammenstellung gegenüber den Aufzügen im Foyer und in der Vitrine die vom Flur aus im Eingangsbereich Hadlichstraße zu besichtigen ist.

Vorträge zu medizinischen Themen

Die folgenden Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der VHS Pankow durchgeführt. Die Fachärzte der Maria Heimsuchung Caritas-Klinik Pankow beantworten im Anschluss an ihre Vorträge gern Ihre Fragen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bei der Volkshochschule Pankow jedoch erwünscht.

Die Vorträge finden jeweils um 18 Uhr im Kavalierhaus, Breite Straße 45 in Pankow statt.

 
14.02.2012   Dr. Lucas Fend,
Assistenzarzt Abteilung Innere Medizin /Gastroenterologie
  Steine im Gallengang – internistisch interventionelle Therapie   Das Gallensteinleiden ist weit verbreitet. Steine in der Gallenblase führen in der Regel irgendwann zu Beschwerden und werden operativ saniert. Doch was ist, wenn diese Steine vorher auf „Wanderschaft“ gehen? Ist nach der Operation der Gallenblase das Problem endgültig behoben? Diese Fragen werden Ihnen vom Referenten beantwortet, er erläutert Ihnen darüber hinaus die Entstehung von Gallensteinen und nichtoperative Therapiemöglichkeiten.
 
13.03.2012   Dr. med. Thomas Ali,
Oberarzt der Abteilung Innere Medizin / Kardiologie
  Das Kardio-MRT – die moderne nichtinvasive Untersuchung des Herzens   Die Magnetresonanztomographie des Herzens bietet einzigartige Einblicke in die Struktur und Funktion des Herzens. Sie ist in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Bestandteil der kardialen Diagnostik geworden. Der Referent erläutert die Methode und ihre Einsatz-möglichkeiten anhand von Beispielen.
 
10.04.2012   Nils Abromeit,
Facharzt für Chirurgie
  Sigmadivertikulitis – aktueller Stand der konservativen und operativen Therapie   Die Divertikulose / Divertikulitis ist eine häufige Erkrankung in den westlichen Ländern und meist Folge der Ernährungsgewohnheiten. Für diejenigen Patienten, bei denen sich die Divertikel entzünden, legen wir die Therapie individuell fest.
Der Referent erläutert den aktuellen Stand der stadiengerechten konservativen und operativen Therapie.
 
08.05.2012   Dr. med. Anja Rogalinski-Karcher,
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
  Weibliche Beckenbodenschwäche – Harninkontinenz und Genitalsenkungen   Die Therapie der Beckenbodenschwäche gewinnt durch eine veränderte Altersstruktur sowie gestiegene Aktivitätsbedürfnisse der Bevölkerung zunehmend an Bedeutung. Man kann Beckenbodenschwäche mit gutem Erfolg behandeln, jedoch sprechen aufgrund von Scham-gefühlen nur wenige betroffene Frauen mit ihrem Arzt. Die Referentin informiert Sie über bekannte und moderne Behandlungsverfahren zur Wiederherstellung von Kontinenz und Beckenboden.

Die Villa Hildebrand ("Kavalierhaus")

Das um 1770 errichtete Landhaus ist eines der ältesten Baudenkmale im Zentrum von Pankow. Das historische Gebäude mit seinem ausgedehnten Park erinnert an die in Schlossnähe erbauten Kavalierhäuser. Ein Haus für die Kavaliere (Günstlinge, ausgewählte Gesellschafter am königlichen Hof) des Schlosses Schönhausen soll einmal in der heutigen Kavalierstraße gestanden haben. Die Benennung für die Hildebrandsche Villa als Kavalierhaus (erstmals von Otto Jacobi 1936 – als ein Gleichnis – bezeichnet) ist unverständlich, da es für die Kavaliere im oben genannten Sinne nicht gebaut worden ist.

pic1866 vom Berliner Kaufmann und Konditor Carl Siegfried Richard Hildebrand erworben, gehörte bis 1938 der siebenachsige Bau mit einemKrüppelwalmdach der Familie Hildebrand (und daher als „Hildebrandsche Villa“ bezeichnet). Besonderen Wert erhält der eingeschossige, verputzte Mauerwerksbau mit reizvoller Freitreppedurch den aus der Barockzeit erhaltenen symmetrischen Grundriss.

Das Erscheinungsbild des Gebäudes wurde lange Zeit maßgeblich durch Putten aus dem 18. Jahrhundert geprägt, die die vier Temperamente darstellen und ihren Platz in der Front des Hauses hatten. Ihre Originale befinden sich in der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen (Bode-Museum). Die Original-Sandsteinfiguren sollen vom Dresdener Bildhauer Gottfried Knöffler (1725-1779) stammen. Die 1960 von Rolf Winkler geschaffenen Kopien wurden 1998, gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalsschutz, restauriert. Sie befinden sich wegen der Baumaßnahmen vorerst im nahe gelegenen Schlosspark und sind im Oktober 2000 wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgekehrt.

Als unbedingt schützenswert gilt der um den Patientenpark reduzierte, ehemals langgestreckte Garten, der noch die Bedeutung des frühen Pankow als Erholungs- und Ausflugsort erkennen lässt.

Das Gebäude wurde im Dezember 1998 vom Caritas-Krankenhilfe Berlin e.V. übernommen und mit einem Gesamtinvestitionsaufwand von zwei Millionen DM restauriert.

Der Außenanstrich des Hauses entspricht mit dem rötlichen Ocker den Ergebnissen des erstellten Befundes für die ursprüngliche Beschaffenheit der Fassade. Während der Restaurierungsarbeiten wurde die sehr alte und mehrfarbige Bemalung der Innenwände aus der Entstehungszeit des Hauses wieder aufgedeckt. Dieser Befund wurde in den sehr aufwändigen Restaurierungsarbeiten berücksichtigt.

Das Kavalierhaus wird für medizinische Fortbildungen und kulturelle Zwecke genutzt.
Eine Vermietung für private Feierlichkeiten ist nicht mehr möglich.

(Die Adresse: 13187 Berlin-Pankow; Breite Straße 45)