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Öffentlichkeitsarbeit

Karin Wünscher
 

Tel. 030/4 75 17-209

Tel. 030/4 75 17-0

Maria Heimsuchung Caritas-Klinik Pankow bietet Patienten und Besuchern das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.

Kunstausstellungen im Foyer
 

Still-Leben

Kunstprojekte – Fotoarbeiten, Grafiken, Collagen
Projektarbeiten von Schülern der Klassen 5 bis 13 der Rosa-Luxemburg-Oberschule Berlin-Pankow

Der guten Tradition folgend wird während der Sommerferien im Klinik-Foyer eine Auswahl der künstlerisch gelungensten Arbeiten der Schüler der Rosa-Luxemburg-Oberschule gezeigt.

 

Still-Leben

NATÜRLICH BUNT

Öl- und Acrylmalerei von Katrin Möschl

Seit 10 Jahren widmet sich Katrin Möschl der Malerei. „Kunst ist meine große Leidenschaft. Aus ihr ziehe ich Energie für mich und kann so meine Kräfte neu auftanken“, äußert sich die Ehefrau und Mutter von zwei Kindern. Sie präsentiert uns Blumen-, Landschafts-, Akt- und auch abstrakte Bilder. Ihre mit kräftigen Farben, oft mittels Spachtel erstellten Werke strahlen Lebensfreude aus – eine Bereicherung für unser Foyer, gerade für die dunkleren Tage…

Herzlich willkommen zur Ausstellungseröffnung am 8. September um 18 Uhr im Klinikfoyer.

 

Ausstellung medizinhistorischer Geräte

Die ständige Ausstellung in den beiden Glasvitrinen im Foyer unseres Bettenhauses wurde von Mitarbeitern unseres Hauses zusammengetragen. Eines ihrer Prunkstücke ist ein Hebammenkoffer aus den 20er Jahren. Doch es gibt noch mehr zu sehen, z. B. Puppen mit alten Schwesterntrachten, historische chirurgische Instrumente und ein Mikroskop aus der Zeit Robert Kochs. Ein Besuch lohnt sich.

Vorträge zu medizinischen Themen

Die folgenden Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der VHS Pankow durchgeführt. Die Fachärzte der Maria Heimsuchung Caritas-Klinik Pankow beantworten im Anschluss an ihre Vorträge gern Ihre Fragen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bei der Volkshochschule Pankow jedoch erwünscht.

Die Vorträge finden jeweils um 18 Uhr im Kavalierhaus, Breite Straße 46-47 in Pankow statt.

 
14.09.2010     Tobias Borne, Assistenzarzt
Abteilung Innere Medizin – Gastroenterologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin
    Volkskrankheit – Sodbrennen     Etwa 7 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter täglichem Sodbrennen. Ursache, Symptome, Risiken und Komplikationen sowie verschiedene Therapieoptionen sind die Schwerpunkte des Vortrages, in dem Sie auch Verhaltensempfehlungen für den Alltag erhalten werden.
 
12.10.2010     Dr. med. Asmus Heinrich,
Chefarzt der Abteilung Radiologie
    Radiologie ohne Röntgenstrahlen – der neue Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT) in der Klinik Maria Heimsuchung     Der Vortrag beschäftigt sich anhand beeindruckender Bilder aus dem klinischen Alltag mit dem Thema Magnetresonanztomographie und gibt Antworten auf die folgenden Fragen: "Ist die Magnetresonanztomographie (MRT) risikofrei, teuer und macht sie Röntgenuntersuchungen überflüssig?"
 
09.11.2010     Dr. med. Anja Rogalinski-Karcher,
Assistenzärztin Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe
    Weibliche Beckenbodenschwäche – Harninkontinenz und Genitalsenkungen     Durch eine veränderte Altersstruktur der Bevölkerung sowie gestiegene Aktivitätsbedürfnisse gewinnt die Therapie der Beckenbodenschwäche zunehmend an Bedeutung. Aufgrund von Schamgefühlen sprechen nur wenige betroffene Frauen mit ihrem Arzt. Wir informieren Sie über bekannte und moderne Behandlungsverfahren zur Wiederherstellung von Kontinenz und Beckenboden.
 
14.12.2010     Dr. med. Tom Zinner – Chefarzt der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie – Minimal Invasive Chirurgie     Cholezystektomie – aktueller Stand der chirurgischen Therapie     Erkrankungen der Gallenblase durch Gallensteine zählen zu den häufigsten Erkrankungen in Europa. Viele Patienten wissen allerdings nicht, dass sie „steinreich“ sind. Symptome, Diagnostik und die chirurgische minimal-invasive Therapie werden in dem Vortrag dargestellt.
 
08.02.2011     Jürgen Ungruhe, Ltd. Oberarzt der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin     Die Wiederbelebung innerhalb und außerhalb des Krankenhauses     Die Wiederbelebung hat eine lange Geschichte von skurrilen Anfängen zum modernen Standard, der Ihnen unter Einbeziehung neuester Erkenntnisse der europäischen und amerikanischen Reanimationsverbände vermittelt wird. Ein wesentlicher Teil des Vortrages behandelt wünschenswerte Maßnahmen der Laienreanimation.
 
08.03.2011     Volker Laag, Facharzt Abteilung Innere Medizin – Gastroenterologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin     Thrombose und Lungenembolie – Risiken und Therapie     Jeder hat schon einmal davon gehört: „Thrombose!“ Aber es steckt mehr dahinter als nur ein geschwollenes Bein oder „zu dickes Blut“. Was sind die Risiken für die Entstehung einer Thrombose? Und wie sehen die Therapiemöglichkeiten aus?
 
12.04.2011     Nils Abromeit, Facharzt Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie – Minimal Invasive Chirurgie     Sigmadivertikulitis – aktueller Stand der konservativen und operativen Therapie     Die Divertikulose/Divertikulitis ist eine häufige Erkrankung in den westlichen Ländern und meist Folge der Ernährungsgewohnheiten. Im Vortrag wird Ihnen der aktuelle Stand der stadiengerechten konservativen und operativen Therapie vorgestellt.
 
10.05.2011     Dr. med. Karsten Langenberger, Ltd. Oberarzt der Abteilung Innere Medizin – Gastroenterologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin     Erkrankungen des Darmes – Wie erfolgt heute die Diagnostik?     Darmerkrankungen sind auch in unserer zivilisierten Gesellschaft ein häufiges Leiden. Aus Angst vor der Endoskopie scheuen viele Patienten jedoch eine korrekte Diagnostik. Anhand von Beispielen erfahren Sie, wie mittels modernster Computertechnik auf invasive Verfahren verzichtet werden kann. Gezeigt wird auch, wie die Endoskopie inzwischen “wie im Schlaf” abläuft und Sie erfahren, was sich unter Kapselendoskopie und virtueller Koloskopie verbirgt.

Die Villa Hildebrand ("Kavalierhaus")

Das um 1770 errichtete Landhaus ist eines der ältesten Baudenkmale im Zentrum von Pankow. Das historische Gebäude mit seinem ausgedehnten Park erinnert an die in Schlossnähe erbauten Kavalierhäuser. Ein Haus für die Kavaliere (Günstlinge, ausgewählte Gesellschafter am königlichen Hof) des Schlosses Schönhausen soll einmal in der heutigen Kavalierstraße gestanden haben. Die Benennung für die Hildebrandsche Villa als Kavalierhaus (erstmals von Otto Jacobi 1936 – als ein Gleichnis – bezeichnet) ist unverständlich, da es für die Kavaliere im oben genannten Sinne nicht gebaut worden ist.

pic1866 vom Berliner Kaufmann und Konditor Carl Siegfried Richard Hildebrand erworben, gehörte bis 1938 der siebenachsige Bau mit einemKrüppelwalmdach der Familie Hildebrand (und daher als „Hildebrandsche Villa“ bezeichnet). Besonderen Wert erhält der eingeschossige, verputzte Mauerwerksbau mit reizvoller Freitreppedurch den aus der Barockzeit erhaltenen symmetrischen Grundriss.

Das Erscheinungsbild des Gebäudes wurde lange Zeit maßgeblich durch Putten aus dem 18. Jahrhundert geprägt, die die vier Temperamente darstellen und ihren Platz in der Front des Hauses hatten. Ihre Originale befinden sich in der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen (Bode-Museum). Die Original-Sandsteinfiguren sollen vom Dresdener Bildhauer Gottfried Knöffler (1725-1779) stammen. Die 1960 von Rolf Winkler geschaffenen Kopien wurden 1998, gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalsschutz, restauriert. Sie befinden sich wegen der Baumaßnahmen vorerst im nahe gelegenen Schlosspark und sind im Oktober 2000 wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgekehrt.

Als unbedingt schützenswert gilt der um den Patientenpark reduzierte, ehemals langgestreckte Garten, der noch die Bedeutung des frühen Pankow als Erholungs- und Ausflugsort erkennen lässt.

Das Gebäude wurde im Dezember 1998 vom Caritas-Krankenhilfe Berlin e.V. übernommen und mit einem Gesamtinvestitionsaufwand von zwei Millionen DM restauriert.

Der Außenanstrich des Hauses entspricht mit dem rötlichen Ocker den Ergebnissen des erstellten Befundes für die ursprüngliche Beschaffenheit der Fassade. Während der Restaurierungsarbeiten wurde die sehr alte und mehrfarbige Bemalung der Innenwände aus der Entstehungszeit des Hauses wieder aufgedeckt. Dieser Befund wurde in den sehr aufwändigen Restaurierungsarbeiten berücksichtigt.

Das Kavalierhaus wird für medizinische Fortbildungen und für kulturelle Zwecke genutzt.

(Die Adresse: 13187 Berlin-Pankow; Breite Straße 45)