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Chefarzt

Dr. med. Lothar Karger
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Oberarzt

DM Hans-Joachim Vogel
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Sekretariat

Kristina Terton-Golle

Tel. 030/4 75 17-441

Fax 030/4 75 17-442

 

Station 1 (Gynäkologie)

Tel. 030/4 75 17-111

 

Station 2 (Geburtshilfe)

Tel. 030/4 75 17-121

 

Kreißsaal

Tel. 030/4 75 17-444

Beckenbodensenkung der Frau

Was ist eine Beckenbodensenkung?

Unter einer Beckenbodensenkung versteht man das Tiefertreten (Descensus) von Gebärmutter, Harnblase und Enddarm – oder die Senkung des sog. Scheidenstumpfes nach der operativen Entfernung der Gebärmutter.

Abhängig davon, wie ausgeprägt die Lageveränderung ist, können Beckenbodensenkungen sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Oft klagt die Patientin zunächst über ein Gefühl der Senkung oder der Lockerung im Bereich der Scheide und des Beckenbodens. Erst bei ausgeprägtem Tiefertreten von Scheide oder Gebärmutter ertasten Patientinnen ungewohntes Gewebe zwischen oder vor den Schamlippen. Bei einem ausgeprägten Vorfall treten fast immer entzündliche Veränderungen der Scheidenhaut mit stärkerer Sekretion auf. Es können sich auch Geschwüre ausbilden.

Zwischen den subjektiven Beschwerden der Frau und dem objektiven Ausmaß der Senkung besteht oft ein auffälliger Widerspruch.

Ursachen

Beckenbodensenkungen können nach Geburten auftreten, konstitutionell bedingt sein oder durch körperliche Belastungen, Rückbildungsvorgänge während der Wechseljahre oder auch durch Übergewichtigkeit verursacht sein.

Man unterscheidet verschiedene Formen der Beckenbodensenkung, die einzeln oder kombiniert auftreten können und unterschiedlich aufwändig operiert werden.

Scheidensenkungen

Senkungen der Gebärmutter

 
In den meisten Fällen treten Scheiden- und Gebärmuttersenkungen gemeinsam auf.

Behandlung

Wie therapiert wird, hängt von den Beschwerden und dem Grad der Senkung ab. In der Regel wird zunächst konservativ therapiert. Bei leichten Fällen wird aktive und passive Beckenbodengymnastik  angewandt, unter Umständen wird ein Pessar einlegt und hormonell therapiert. Diese Verfahren führen oft zu einer  Besserung der Beschwerden. Eine anatomische Normalisierung der eigentlichen Senkung wird damit jedoch meist nicht erreicht.

Ausgeprägtere Senkungen  können durch eine Vielzahl von Operationsmethoden korrigiert werden.
Welches operative Verfahren dabei im Einzelnen sinnvoll ist, wird nach voran-gehender gynäkologischer Untersuchung zwischen der Patientin und dem Frauen-arzt gemeinsam festgelegt. Sämtliche Operationsverfahren, (ob über die Scheide, durch einen Bauchschnitt oder kombiniert) haben die korrekte anatomische Rekonstruktion (Wiederherstellung) des Beckenbodens zum Ziel.