Chefarzt

Dr. med. Tom Zinner

Facharzt für Chirurgie / Viszeralchirurgie

Tel. 030/4 75 17-7005

 

Leitender Oberarzt

Dr. med. Franz-Georg Smiszek

Arzt für spezielle Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt

Tel. 030/4 75 17-8004

 

Oberarzt

Dr. med. Michael Stöhr

Facharzt für Chirurgie / Viszeralchirurgie

Tel. 030/4 75 17-7056

 

Oberarzt

Dr. med. Wladimir Wilk

Facharzt für Chirurgie / Unfallchirurgie

Tel. 030/4 75 17-7008

.

 

Sekretariat

Heike Ziemer

Tel. 030/4 75 17-345

Fax 030/4 75 17-346

 

Station 4

Tel. 030/4 75 17-141

 

Station 5

Tel. 030/4 75 17-151

Hüftgelenk-Endoprothese

Der Gelenkverschleiß

Die Lebenserwartung und das Aktivitätsniveau der heutigen Bevölkerung steigen kontinuierlich an. Damit ist jedoch auch eine Zunahme von Verschleißerscheinungen, vor allem an den häufig beanspruchten Gelenken, wie Knie- und Hüftgelenk, verbunden.

In erster Linie ist der Abnutzungsprozess eine normale Begleiterscheinung des Alters. Der krankhafte Gelenkverschleiß wird als Arthrose bezeichnet. Er wird durch Verletzungen, Unfälle, Fehl- und Überbelastungen, Übergewicht und Bewegungsmangel beschleunigt.

Diese Verschleißerscheinungen führen zu Schmerzen, zu einer Beeinträchtigung der Beweglichkeit des Gelenkes und schränken somit die Lebensqualität ein. Jedoch wünscht man sich heute, auch in höherem Alter noch körperlich fit und mobil zu bleiben.

Wenn Sie die Schmerzen trotz konservativer Therapie weiterhin beeinträchtigen, sollte über ein künstliches Gelenk, eine Endoprothese, nachgedacht werden.

Gelenkersatzoperationen zählen heute zu den Standardeingriffen in der Orthopädie. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 170.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt.

Das künstliche Hüftgelenk

Bei der Operation werden die zerstörten Gelenkanteile entfernt und durch Metall-, Keramik- bzw. Kunststoffkomponenten ersetzt.

Die Art der Verankerung im Knochen wird in Abhängigkeit von der Knochenqualität gewählt. Bei geringer Knochenfestigkeit werden die Teile des künstlichen Hüftgelenkes mit einem speziellen Zement am Knochen fixiert, bei fester Knochenstruktur erfolgt die zementfreie Verankerung, der Knochen wächst an die speziell strukturierte Prothese an.

Entsprechend dem Alter und dem Aktivitätsniveau des Patienten werden die Prothesenkomponenten unterschiedlichen Belastungen und Abnutzungen ausgesetzt. Es steht uns daher heute eine ganze Reihe an verschiedenen Materialien der aufeinander gleitenden Oberflächen zur Auswahl, Metall – Kunststoff – Keramik.

Die Entwicklung der Endoprothesen hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht. Modernste Werkstoffe, optimiertes Design und Fortschritte in der Befestigungstechnik haben dazu beigetragen, die künstlichen Gelenke noch stabiler, sicherer und vor allem noch dauerhafter zu machen und diese auch langfristig am Knochen zu verankern.

Die Entwicklung minimal-invasiver Zugänge verbessert nicht nur das kosmetische Ergebnis, sondern beschleunigt die Mobilisation und Rehabilitation.

Der Behandlungsablauf

In unserer Sprechstunde erfolgt eine ausführliche und individuelle Beratung über die für Sie beste Operationsmethode, den geeigneten Prothesentyp und das sicherste Narkoseverfahren.

Entsprechend unserem christlichen Leitbild ist es uns neben der fachlichen Kompetenz wichtig, dass Sie sich menschlich geborgen fühlen. Die enge Zusammenarbeit des gesamten Teams – erfahrene Fachärzte, Physiotherapeuten und Krankenpflegepersonal – ermöglicht diese umfassende Betreuung.

Die postoperative Nachsorge trägt wesentlich zum Behandlungserfolg bei. So früh wie möglich wird nach der Operation mit Bewegungsübungen und der Mobilisation begonnen. Mit einem speziell für Sie zusammengestellten Übungsprogramm lernen Sie wieder, das Hüftgelenk in vollem Umfang zu bewegen, die Muskeln zu trainieren und wieder schmerzfrei zu laufen.

Abschließend erfolgt eine ausführliche Beratung zur beruflichen und sportlichen Belastbarkeit Ihrer Prothese. Und für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt wird eine Anschlussheilbehandlung organisiert.

 

Dr. med. T. Zinner
Chefarzt
Dr. med. F.-G. Smiszek
Leitender Oberarzt
Orthopädie / Unfallchirurgie