Chefarzt

Dr. med. Tom Zinner

Facharzt für Chirurgie / Viszeralchirurgie

Tel. 030/4 75 17-7005

 

Leitender Oberarzt

Dr. med. Franz-Georg Smiszek

Arzt für spezielle Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt

Tel. 030/4 75 17-8004

 

Oberarzt

Dr. med. Michael Stöhr

Facharzt für Chirurgie / Viszeralchirurgie

Tel. 030/4 75 17-7056

 

Oberarzt

Dr. med. Wladimir Wilk

Facharzt für Chirurgie / Unfallchirurgie

Tel. 030/4 75 17-7008

.

 

Sekretariat

Heike Ziemer

Tel. 030/4 75 17-345

Fax 030/4 75 17-346

 

Station 4

Tel. 030/4 75 17-141

 

Station 5

Tel. 030/4 75 17-151

Hämorrhoiden

Was sind Hämorrhoiden?

Unter Hämorrhoiden versteht man Aussackungen des Gefäßgeflechts unter der Schleimhaut des Eingangs zum After. Sie sind bei jedem Menschen vorhanden.
Beim gesunden Menschen dichten sie den Verdauungstrakt fein ab. Im Krankheitsfall erweitern sich die Hämorrhoiden und können Beschwerden hervorrufen wie: Jucken, Brennen, Blutabgang, Schmerzen beim Stuhlgang, unwillkürlichen Stuhlabgang, Nässen des Afters. Auch können sich die Hämorrhoiden so stark erweitern, dass sie aus dem After hervorquellen.

Behandlung

Nur sehr fortgeschrittene Formen von Hämorrhoiden müssen heute noch operiert werden. Die meisten Formen des Hämorrhoidalleidens sind heutzutage ohne Operation behandelbar. Die Therapie richtet sich nach der Ausprägung der Hämorrhoiden.

Verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten werden im Folgenden vorgestellt:

Hämorrhoidenverödung

Bei der Hämorrhoidenverödung wird ein Verödungsmittel dicht oberhalb des Knotens eingespritzt, wodurch das Hämorrhoidengewebe vernarbt und die Hämorrhoiden sich zurückbilden. Das Verfahren verursacht keine Beschwerden und kann problemlos ohne Narkose ambulant durchgeführt werden.

Hämorrhoiden-Gummibandligatur

Auch dieses Verfahren ist sehr schonend und kann problemlos ambulant und ohne Narkose durchgeführt werden. Ein kleines Gummiband wird direkt über den Hämorrhoidenknoten gestülpt. Der Knoten fällt dadurch nach ungefähr einer Woche ab. Da pro Sitzung nur ein Knoten abgebunden werden sollte, sind für die komplette Behandlung zwei bis drei Sitzungen nötig. Die meisten Hämorrhoiden lassen sich auf diese Weise bequem behandeln.

Hämorrhoidenoperation

Die Operation ist die älteste Methode, ausgeprägte Hämorrhoiden zu behandeln: Die  Hämorrhoidenknoten werden herausgeschnitten und die Schleimhaut im After anschließend wieder vernäht. Dieses Verfahren ist etwas aufwändiger und kann nur unter Narkose durchgeführt werden. Nur sehr ausgeprägte Formen müssen noch so behandelt werden. Wegen möglicherweise nach der Operation auftretender Schmerzen und der Größe der Wunde wird der Eingriff in der Regel stationär vorgenommen. 

Staplerhämorrhoidektomie nach Longo

Mit Hilfe eines Nahtklammerapparates können fortgeschrittene Stadien der Erkrankung besonders schonend und sehr schmerzarm behandelt werden. Die Nahtklammerreihe wird innerhalb eines etwa vier Zentimeter nach innen liegenden Areals platziert, so dass die besonders empfindliche Afterhaut nicht verletzt wird.
 

Dr. med. T. Zinner
Chefarzt
Dr. med. Michael Stöhr
Oberarzt
Chirurgie / Viszeralchirurgie