
Chefarzt
Dr. med. Tom Zinner
Facharzt für Chirurgie / Viszeralchirurgie
Tel. 030/4 75 17-7005
Leitender Oberarzt
Dr. med. Franz-Georg Smiszek
Arzt für spezielle Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt
Tel. 030/4 75 17-8004
Oberarzt
Dr. med. Michael Stöhr
Facharzt für Chirurgie / Viszeralchirurgie
Tel. 030/4 75 17-7056
Oberarzt
Dr. med. Wladimir Wilk
Facharzt für Chirurgie / Unfallchirurgie
Tel. 030/4 75 17-7008

Sekretariat
Heike Ziemer
Tel. 030/4 75 17-345
Fax 030/4 75 17-346
Station 4
Tel. 030/4 75 17-141
Station 5
Tel. 030/4 75 17-151
Ambulantes Operieren
Ambulante Operationen sind diagnostische und therapeutische Eingriffe am Patienten, die keinen anschließenden Krankenhausaufenthalt erfordern.
Vorteile
- Der Patient kann bereits wenige Stunden nach der ambulanten Operation nach Hause entlassen werden.
- Der Patient kann nach ambulanten Operationen früher mobilisiert werden.
- In der häuslichen Umgebung sinkt die Infektquote auf ein halbes Prozent.
- Im Falle einer notwendigen Erweiterung des Eingriffes oder bei Komplikationen kann die weitere Behandlung ohne Zeitverzug stationär im Krankenhaus erfolgen.
Mögliche ambulante Eingriffe
- handchirurgische Operationen (z.B. Karpaltunnelspaltung)
- bestimmte Metallentfernungen
- Arthroskopie und kleine arthroskopische Operationen (z.B. Meniskusteilentfernung)
- Osteosynthesen an peripheren Knochen
- ein Großteil der kinderchirurgischen Operationen
- Kryodenervation von Facettengelenken der Lenden- und Brustwirbelsäule
- Leistenbruchoperationen
- kleine chirurgische Eingriffe (z. B. Schleimbeutelentfernungen)
Betreuung
- Erfahrene Fachärzte für Chirurgie und Anästhesie behandeln Sie.
- In unserer vorstationären Sprechstunde wird die Operationsindikation nochmals überprüft, und Sie werden gründlich untersucht.
- Anschließend werden Sie von einem Anästhesisten eingehend informiert und beraten. In der Regel wird eine Regionalanästhesie (z.B. Betäubung nur des Armes) durchgeführt.
- Bei einer evtl. Allgemeinanästhesie werden ausschließlich Medikamente verwendet, die der Körper sehr schnell abbauen kann.
- Nach der Operation werden Sie je nach Narkoseform noch einige Stunden in der Abteilung überwacht. Eine Verbandskontrolle und, falls erforderlich, ein Röntgenbild werden durchgeführt.
- Vier bis sechs Stunden nach der Operation können Sie das Krankenhaus verlassen.
- Schmerzmittel für den OP-Tag sowie ein Brief für Ihren weiterbehandelnden Arzt werden Ihnen mitgegeben. Die Schmerztherapie ist bei einer ambulanten Operation genauso wirkungsvoll wie bei einer stationären.
- Die weitere Behandlung wird dann von Ihrem einweisenden Arzt durchgeführt. In besonderen Fällen ist eine erneute Vorstellung in unserer Sprechstunde erforderlich.
- Wir sind auch nach den Operationen rund um die Uhr für Sie erreichbar.
Nach der Narkose
Mit dem Verlassen der Klinik dürfen Sie 24 Stunden lang nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, keinerlei Fahrzeug selbst lenken, keine Maschinen bedienen, keine wichtigen Entscheidungen treffen (also keine Verträge unterschreiben) und keinen Alkohol trinken.
Lassen Sie sich nach Möglichkeit von einem Angehörigen oder anderen Vertrauten abholen, und stellen Sie sicher, dass Sie zu Hause für den o. g. Zeitraum eine Hilfe durch eine zuverlässige Person haben.
Im Falle unerwarteter gesundheitlicher Probleme (starke Schmerzen, Fieber über 39 Grad, starke Übelkeit und Erbrechen, Probleme mit dem Wasserlassen oder eine unvorhersehbare Medikamenten-Nachwirkung) wenden Sie sich selbstverständlich sofort an uns oder aber auch an Ihren Hausarzt.
Legen Sie sich dazu bitte die entsprechenden Telefonnummern bereit.
Falls am OP-Tag zu Hause Probleme auftreten, melden Sie sich bitte in der Rettungsstelle:
Tel.: 030/4 75 17-101
| Dr. med. T. Zinner Chefarzt |
Dr. med. F.-G. Smiszek Leitender Oberarzt Orthopädie / Unfallchirurgie |
